Die Technik



Die Technik


Die Biogasanlage arbeitet mit dem sogenannten kontinuierlichen Gärverfahren als Nassfermentation. Dabei werden dem Fermenter kontinuierlich nachwachsende Rohstoffe und Rindergülle zugeführt. Gleichzeitig wird ein Teil des bereits ausgegorenen Gärsubstrates entnommen. Es wird somit kontinuierlich Biogas produziert. 
Die Zellstruktur der zugeführten nachwachsenden Rohstoffe wird durch sogenannte Hydrolysebakterien aufgebrochen. Da diese Rohstoffe zum größten Teil aus Wasser bestehen (Maissilage z.B. enthält ca. 65% Wasser), wird dadurch das Gärsubstrat verflüssigt. Mann spricht daher von der Nassfermentation.
Das gewonnene Biogas besteht zu ca. 50% bis 55% aus Methan und ca. 50%-45% Kohlendioxid. Im Biogas sind in geringeren Mengen auch Sauerstoff, Schwefelwasserstoff, Stickstoff, Ammoniak, Wasserstoff und weitere Gase enthalten. An die Biogasanlage in Beiersdorf wird das Biogas als Treibstoff für ein Blockheizkraftwerk verwendet. Hierbei handelt es sich um einen Ottomotor, welcher einen Generator zur Elektroenergieproduktion antreibt. Die erzeugte Elektroenergie wird ins öffentliche Netz eingespeist und steht somit, den Haushalten und Gewerbetreibenden in der Region zur Verfügung.  Die Motorabwärme wird zu einem Teil zum Antrieb einer sogenannten ORC-Anlage genutzt, welche wiederum Elektroenergie erzeugt und einspeist. Der zweite Teil wird zur Beheizung der Gärbehälter, der Büros und Sozialräume der angrenzenden Rinderfarm und für den Spargelanbau verwendet. Somit schließt sich der Kreis auch volkswirtschaftlich, der überwiegende Anteil der Wertschöpfung erfolgt direkt in der unmittelbaren Region um die Biogasanlage.  

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